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Debcon kann es nicht lassen – Jetzt muss ich den Kollegen Wulf schon wieder anschreiben

Ich hatte es ja schon hier kurz erwähnt. Die jetzt in Bottrop beheimatete Debcon GmbH schreibt nach jedem Widerspruch gegen einen von Rechtsanwalt Sebastian Wulf beantragten Mahnbescheid einen netten Brief mit folgendem Inhalt:



Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,
in der
vorbezeichneten Angelegenheit nehmen wir Bezug auf das zwischenzeitlich gegen
Ihre

Mandantschaft eingeleitete Mahnverfahren. In Absprache und mit ausdrücklichem
Einverständnis von Herrn

Rechtsanwalt Wulf wenden wir uns, auch aus Kostengründen, direkt an Sie.
Durch das
zuständige Amtsgericht haben wir nunmehr die Mitteilung erhalten, dass Sie in
dem laufenden

Verfahren Widerspruch erhoben haben. Hierfür sind uns keinerlei Gründe
bekannt.
Wir möchten Ihrer
Mandantschaft daher letztmalig Gelegenheit geben, die Einleitung weiterer

kostenverursachender Maßnahmen (streitiges Verfahren) durch Zahlung des
Betrages in Höhe von
EUR 395,00
bis zum 23.06.2014
zu vermeiden. Auf die Geltendmachung der bereits entstandenen Kosten wird
sodann

verzichtet.
Was soll das Ganze?
Eine Antwort darf ich denen selbst dann nicht schreiben, wenn ich wollte. § 12 BORA hindert mich daran, denn auch die passive Umgehung des Gegenanwalts muss unterbunden werden.
Ich werde einmal den Kollegen Wulf fragen.




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