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Anwaltsarbeit am Sonntag Morgen, oder wie der geplante Vortrag „Medienrecht in der pädagogischen Praxis“ zur Fragerunde mutierte

 Ab
und zu bekommt der Anwalt ja eine Anfrage für einen Vortrag.
 Am Sonntag sollte ich also im Rahmen der Zertifikatsfortbildung
„Train@JuMP – Fachkraft für politische Jugendmedienbildung“ , welche sich an
Pädagoginnen und Pädagogen richtet, die im weiten Feld der Jugendbildung tätig
sind etwas zum Thema
 „Medienrecht
in der pädagogischen Praxis“
 erzählen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
rekrutieren sich aus freien Medienpädagogin oder Sozialpädagogen, als
Schulsozialarbeiterin oder politischer Bildner, als erfahrenen Kräften,
Berufseinsteigern und Studierenden. Und es sollen auch Lehrerinnen und Lehrer
dabei gewesen sein, also ein gewagtes Experiment im Minenfeld von Pädagogen zu
dozieren.

Aber das „Haus Neuland“ liegt nur 3 Minuten entfernt mit dem Auto, 5 mit dem Fahrrad, das musste wegen sintflutartgen Regenschauern aber in der Garage bleiben, und die Anfrage des Orgateams war so nett – also zugesagt.

Der
Vortrag war fertig und dann kamen die ersten Fragen per Mail, die sich im
Rahmen des ersten Tages, die Gruppe traf sich bereits freitags, aufgekommen
sind.
Was
soll ich sagen es war ein kurzweiliger Sonntagvormittag.

Sagt
auch das Orgateam:
Rechtedschungel
im Internet – das war das Thema am Wochenende für die Teilnehmenden unserer
Zertifikatsfortbildung Train@JuMP. Von Freitag bis Sonntag haben sie sich einen
Weg durchs Paragraphen-Dickicht geschlagen. Und auch durchs Unterholz im
Teutoburger Wald: Neben #Urheberrecht#Streaming-Urteil
& Co standen auch #Geocaching und
das Erstellen digitaler Rallyes auf dem Programm. Riesen Dank an unseren
geduldigen Gesprächspartner Fachanwalt Jan H. Gerth für’s
Beantworten unserer Fragen vor Ort!




Wenn
dann zwei Tage später die Mail des Veranstalters kommt und so aussieht, dann
ist es wohl ganz gut gelaufen.
Sehr geehrter Herr
Gerth,
im Namen unseres Teams
und aber auch ganz ausdrücklich der Seminargruppe möchte ich mich noch einmal
bei Ihnen bedanken. Wir haben Sie als freundlichen Experten des Medienrechts
und Anwaltsberufs erlebt und viele Antworten bekommen.
Zwei Zitate von
Teilnehmenden möchte ich Ihnen mitgeben: „Herr
Gerth war ganz und gar nicht so trocken, wie ich das von einem Anwalt gedacht
hätte“
und „Schön war, dass er als
Vater neben der rechtlichen Seite auch die praktische kennt und mitgedacht
hat.“
Also, ein 100% positives
Feedback von unserer Seite!
Was
ist JuMP
JuMP
steht für „Jugend, Medien, Partizipation“. Das Projekt des
Bielefelder Seminar- und Tagungszentrums Haus Neuland soll als
Weiterbildungskampagne landesweit wirken. Gefördert wird JuMP durch das
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes
Nordrhein-Westfalen.

Das Projekt will die Medienkompetenz junger Menschen fördern, ihnen
Beteiligungsformen vermitteln und so die Teilhabe an der Demokratie
stärken. Der inhaltliche Schwerpunkt ist also »Partizipation 2.0«.

Dafür wartet Haus Neuland mit einem komplett ausgestatteten, hochmodernen
Medienzentrum mit neuester Computertechnik und Schneideraum für Videos auf.
Dort finden viele unterschiedliche Seminare statt. Für die Jugendlichen selbst
und auch für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die in Jugendzentren, an Schulen
und anderen Jugendbildungsstätten tätig sind und ihr Wissen dort weitergeben.

Außerdem werden interessierte Menschen ausgebildet, die im Rahmen von
Social-Media-Anwendungen Diskussionen moderieren und leiten können.

Klicken, Scrollen, Daddeln und Spielen. Die Neuen Medien können mehr. Sie
bieten vielfältige Chancen, sich auch mit gesellschaftlichen und politischen
Inhalten zu befassen. Das eigene Thema kreativ umsetzen, selber Filme drehen,
Fotos machen, Texte schreiben und diese an den richtigen Stellen vernetzen – so
finden Jugendliche ein Sprachrohr für ihre Belange.

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