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Debcon GmbH – lange gewartet nun kommt das neue Angebot „Debconswitch – Aus MEHRFACH wird jetzt EINFACH“

Debcon  the never ending Story, oder auch täglich grüßt das Murmeltier.  
Es wird wieder einmal Zeit für meinen Mitarbeiter des Monats.


Denn die Debcon GmbH mit Sitz in Bottrop, deren Geschäftsführer der Kollege Rechtsanwalt Sebastian Wulf ist, welcher gerne mal unter Jur-Law tätig wird, macht meinem Mandanten ein überragendes Angebot.


Das allein würde schon für schmunzeln sorgen; was dem Schreiben aber das gewisse Etwas gibt ist, dass es sich um diesen Mandanten handelt, welcher erst mit Mahnbescheiden des RA Trebing überzogen worden ist um dann 24 Stunden vor den 3 Terminen die Klagen vor dem AG Bielefeld zurückzunehmen.


Und nun kommt der Kollege auf den Fall zurück, just in dem Moment in dem die Kostengrundentscheidung gegen den Kläger zugestellt worden ist.


Und es handelt sich leider nicht um die gleichen Aktenzeichen, sonst gäbe es keinen Blogbeitrag, sondern 3 negative Feststellungsklagen für das AG Bielefeld.


Es handelt sich um angebliche neue Fälle. Ok um Fälle, die in dem damaligen Drohschreiben 3 Tage vor Termin bereits erwähnt wurden. Aber gut, nun das überragenden Angebot:


Debconswitch – Aus
MEHRFACH wird jetzt EINFACH



Gesamtforderung:
EUR 4.346,69
Sehr
geehrte Damen und Herren,
auf Grund der stetig steigenden Kosten, wie
Bearbeitungskosten und Zinsen möchten 
wir Ihnen – angespornt durch die hohen
Nachfragen in unserem Kunden- Service- Center – 
nach reichlicher Überlegung
und Rücksprache mit unserer Auftraggeberin, 
sowie unter Berücksichtigung der
gegen Sie bestehenden Forderungen, 
folgende Angebote vorstellen.



Debconswitch L
Debconswitch M
Debconswitch S
Ab einem
Gesamtforderungsvolumen von EUR 800,00 haben Sie die Gelegenheit,
die gegen Sie bestehenden o.g. Forderungen durch eine Zahlung von
10 x EUR 60,00 ab spätestens dem 02.05.2016 wegzufertigen.
Optional bieten wir Ihnen an.
die gegen Sie bestehenden o.g. Forderungen durch eine Einmalzahlung von
EUR 500,00 bis spätestens zum 02.05.2016 abschließend zu erledigen.
Ab einem
Gesamtforderungsvolumen von EUR 1.500,00 haben Sie die Gelegenheit,
die gegen Sie bestehenden o.g. Forderungen durch eine Zahlung von
20 x EUR 60,00 ab spätestens dem 02.05.2016 wegzufertigen.
Optional bieten wir Ihnen an,
die gegen Sie bestehenden o.g. Forderungen durch eine Einmalzahlung von
EUR 800,00 bis spätestens zum 02.05.2016 abschließend zu erledigen.
Ab einem
Gesamtforderungsvolumen von EUR 3.000,00 haben Sie die Gelegenheit,
die gegen Sie bestehenden o.g. Forderungen durch eine Zahlung von
30 x EUR 60,00 ab spätestens dem 02.05.2016 wegzufertigen.
Optional bieten wir Ihnen an,
die gegen Sie bestehenden o.g. Forderungen durch eine Einmalzahlung von
EUR 1.200,00 bis spätestens zum 02.05.2016 abschließend zu erledigen.


In Ihrem Fall
bedeutet dies für Sie die mögliche Teilnahme an Debcon switch zu
unserem
Produktpaket
„L
und
ein
Verzicht von rund EUR
2.546,69 auf die gegen
Sie bestehende Gesamtforderung.
Sie zahlen lediglich 30 x EUR 60,00 ab spätestens dem 02.05.2016 und fortlaufend
zum
02. eines Monats oder
leisten eine Einmalzahlung
i.H.v. EUR 1.200,00
bis
spätestens zum 02.05.2016 und die Angelegenheiten zu den o.g.
Aktenzeichen
sind mit nur einer Zahlung erledigt.
Bei fristgerechter
Zahlung bis spätestens zum 02.05.2016 gilt dieses Angebot
als angenommen und
verbindlich vereinbart. Einer weiteren Bestätigung bedarf es hierbei nicht.
Ihre
Vorteile:
             
 keine weiteren
Verzugszinsen
             
 keine weiteren
Kosten (Rechtsanwalts- u. Gerichtskosten)
             
 schnelle
unbürokratische Abwicklung und Entschuldung aller o.g. Forderungen
Bei Fragen und/oder
rechtlichem Einwand setzen Sie sich bitte mit unserem Kundencenter
unter der
für Sie kostenlosen Rufnummer 0800 / 100 39 39 in Verbindung und erörtern Sie
diese dort.



Verwendungszweck
bei Zahlung:
Debconswitch- XYZ D09999/D09998/D09997



Grüßen





 Der Mandant wird das Angebot lieben!








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Filesharing: AG Bielefeld – Klagerücknahme von Rechtsanwalt Sebastian Wulf für FDUDM2 GmbH 24 Stunden vor Termin, nachdem er Tage vorher noch eine Drohkulisse aufgebaut hatte.

Rechtsanwalt Sebastian Wulf hat heute und damit 24 Stunden  vor 3  Terminen vor dem AG Bielefeld drei Klagen des Rechtsanwaltes Karl-Heinz Trebing als Insolvenzverwalter der FDUDM2 GmbH die Klage zurückgenommen, für welche er im Juni 2015 Mahnbescheide beantragt hatte. Ich hatte hier berichtet.

Das allein wäre ja nichts besonderes ist das ja de Regel bei dem Kollegen  Sebastian Wulf, der weder selber auftritt, noch Verfahren für den Rechtsanwalt Karl-Heinz Trebing zum Ende führt. Aber auch Kollege Trebing tritt nicht auf, wie sich hier gezeigt hatte.

Was die Sache aber so lustig wie bitter macht, ist die Tatsache, dass der Kollege per Fax von Freitag Nachmittag um 15:50 Uhr mit Fristsetzung auf Montag Mittag 12:00 Uhr mit Rechtsausführungen warum denn nun nach BGH – Tauschbörse I, II, III alles anders sei, die Rücknahme meiner Widersprüche gegen die Mahnbescheide und außergerichtliche Vergleichsvorschläge erwartete.

Gut, dass der BGH nichts zur Verjährung gesagt hat war dem Kollegen Wulf wohl entgangen und auch, dass man Klagen gegen einen Täter nicht mal eben umwandeln kann in Störer auch.

Und auch aus seiner Mutter und Lebensgefährtin hat dann Kollege Wulf schnell mal Kinder gemacht und das sei ja auch strafrechtlich bei den abgemahnten Pornofilmen ein Problem.

Aber Tage vorher so auf die „Kacke zu hauen“ um dann kurz vor Toresschluss den „Schwanz einzuziehen“ trägt nicht gerade dazu bei den Kollegen ernst zu nehmen.

Immerhin habe ich ja noch einen weiteren Termin morgen vor dem AG Bielefeld unter Beteiligung des Kollegen zu führen. Auch Filesharing, mal sehen wer da für den Kollegen auftritt.


Aber erstmal muss ich mich darum kümmern wer denn nun die Kosten für die drei Verfahren zu tragen hat, denn ich weiß schon jetzt, was die Gegenseite vortragen wird – Masseunzulänglichkeit.


Aber  wie hier und hier schon geschrieben ist es zumindest zweifelhaft, ob nicht entweder Rechtsanwalt Sebastian Wulf oder Rechtsanwalt Karl-Heinz Trebing für die Kosten der geführten Prozesse haften müssen, denn spätestens seit dem Beschluss des Amtsgericht Frankfurt am Main bezüglich der Masseunzulänglichkeit vom 05.08.2014 mussten beide wissen, dass es keine Kohle gibt um die Prozesskosten für obsiegende Gegner auszukehren.

Und dies ist nach meiner Auffassung ein Fall des  § 826 BGB. 

Hier ist die Rechtsprechung des BGH  (BGHZ 148, 175, 183) zu Grunde zu legen. Danach kann ein Kläger sittenwidrig handeln, wenn er gegen den anderen Teil in zumindest grob leichtfertiger Weise ein gerichtliches Verfahren einleitet und durchführt, obwohl er weiß, dass der bedingte gegnerische Kostenerstattungsanspruch ungedeckt ist. 

Und gerade wenn wie momentan massenweise Prozesse geführt werden, kann sich keiner der Beteiligten auf der Klägerseite hinter §§ 6061 InsO verstecken.

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Sie ist wieder da – Debcon erwacht aus Sommerpause, hat ein neues Logo und schmeißt das Faxgerät an

Ich hatte darauf gewartet: Mon Cherie ist zurück und steht wieder im Ladenregal, die mutigen und fleißigen Bauer suchen wieder ihre Frauen da durfte doch eines nicht fehlen – genau die Faxe aus Bottrop.

Und die Inkassobude namens Debcon GmbH mit dem Geschäftsführer Rechtsanwalt Sebastian Wulf liefert wie erwartet, aber auch überraschend.

Die Firma hat sich ein schönes neues Logo gegeben, man könnte fast sagen – modern. Leider sind die Texte nicht überarbeitet worden, dafür aber die Bandbreite der geforderten Summe. Bei den mir heute zugegangenen 13 Schreiben variiert diese zwischen 75,00 € und 395,00 €, wobei die Summe von 195,00 € als angebliche Forderung des Rechtsanwalt Karl-Heinz Trebing als Insolvenzverwalter der FDUDM2 GmbH überwiegt. Was ich von diesen angeblichen Forderungen halte, habe ich hier beschrieben.

Und was schreiben die nun?

Unter der Überschrift:
Wichtige Information
über die weitere Vorgehensweise bei den Schulden Ihrer Mandantschaft

– der geneigte Leser fragt sich, welche Schulden? folgt dann dieses Elaborat:

Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,

Ihre Mandantschaft hat noch genau zwei Möglichkeiten, wie der laufende Rechtsstreit beendet
werden kann:

1.) Sie macht reinen Tisch und zahlt ohne weitere kostenverursachenden Maßnahmen
außergerichtlich einen Betrag von 195,00 €bis zum 26.10.2015 – hier eingehend-.

2.) Sie wartet das für sie mit erheblichen Kosten (Gesamtforderung, zzgl. Zinsen,
Rechtsanwalts- und Gerichtskosten) wenn auch erst nach Abschluss des Verfahrens
verbundene, bevorstehende gerichtliche Verfahren (Mahnbescheid bis hin zum streitigen
Verfahren) ab.

Ob der Rechtsstreit noch in 2015 für Ihre Mandantschaft günstig außergerichtlich oder ggf. ab
Ende Dezember 2015 und folglich abschließend in 2016 gerichtlich beendet werden wird,
entscheidet Ihre Mandantschaft ab Zustellung dieses Schreibens eigenverantwortlich.

Es wird keinen wie von Ihrer Mandantschaft wahrscheinlich erhofft Forderungsverzicht in
voller Höhe geben.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Wulf

Debcon GmbH

Besonders fällt auf, dass Pornos scheinbar teurer sind 395,00 €, also ganz im Gegensatz zur gängigen Rechtsprechung, aber Debcon-eigene Forderungen mit 75,00 € vergleichsweise billig sind.

Ich bin gespannt auf die Klagebegründung für die angebliche 75,00 €-Forderung

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Rechtsanwalt Sebastian Wulf beantragt Mahnbescheide für Karl-Heinz Trebing als Insolvenzverwalter der FDUDM2 GmbH bei AG Hünfeld

Die Meldung „Rechtsanwalt Sebastian Wulf beantragt Mahnbescheide für Karl-Heinz Trebing als Insolvenzverwalter der FDUDM2 GmbH bei AG Hünfeld“ wäre an sich nicht überraschend, ist dieser Rechtsanwalt Sebastian Wulf doch seit Jahresbeginn auch Geschäftsführer der Debcon GmbH und diese hatte in der letzten Zeit diverse Forderungsschreiben für den Rechtsanwalt Karl-Heinz Trebing als Insolvenzverwalter der FDUDM2 GmbH verschickt.

Aber wie hier und hier schon geschrieben ist es zumindest zweifelhaft, ob nicht entweder Rechtsanwalt Sebastian Wulf oder Rechtsanwalt Karl-Heinz Trebing für die Kosten des zu führenden Prozesses haften müssen, denn spätestens seit dem Beschluss des Amtsgericht Frankfurt am Main bezüglich der Masseunzulänglichkeit vom 05.08.2014 müssen beide wissen, dass es keine Kohle gibt um die Prozesskosten für obsiegende Gegner auszukehren.


Und dies ist nach meiner Auffassung ein Fall des  § 826 BGB. 


Hier ist die Rechtsprechung des BGH  (BGHZ 148, 175, 183) zu Grunde zu legen. Danach kann ein Kläger sittenwidrig handeln, wenn er gegen den anderen Teil in zumindest grob leichtfertiger Weise ein gerichtliches Verfahren einleitet und durchführt, obwohl er weiß, daß der bedingte gegnerische Kostenerstattungsanspruch ungedeckt ist. 


Und gerade wenn wie momentan massenweise Mahnbescheide beantragt werden, kann sich keiner der Beteiligten auf der Antragsseite hinter §§ 6061 InsO verstecken.

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Die Debcon kann es nicht lassen – Alter Kaffee neu aufgebrüht

Mal wieder Post aus Bottrop. Und nein es ist noch kein Weihnachts-, Adventszeit- oder Jahresabschlusstreueangebot, sondern der gute alte Kollege Karl-Heinz Trebing soll mal wieder Akten rübergeschoben haben.


Was ich von den Aktionen des Kollegen Trebing halte, habe ich schon hier und hier beschrieben. Und hier und  hier, dass selbst bei Klagen nichts als Ärger und vertarne Zeit dabei herausspringt, denn vor  oder bei Gericht für die insolvente FDUDM2 GmbH mag weder der Kollege Trebing, noch der die Debcon GmbH vertretende Kollege Wulf auftreten.


Nun also wieder ein neuer Angang. Mal sehen von wann denn die Vollmacht des Kollegen Trebing datiert ist. Denn liegt diese nach dem Masseunzulänglichkeitsbeschluss des AG Frankfurt am Main vom 06.08.2014 wird sich der Kollege dann doch mal mit seiner Haftpflichtversicherung unterhalten müssen. §§ 60,
61 InsO werden wohl kaum greifen, wenn nach der Feststellung der Masseunzulänglichkeit weitere Kosten angehäuft werden.



Aber ich mag mich auch täuschen.


Aber hier nun das neueste Machwerk aus der Kreativwerkstatt Debcon zu Bottrop:





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Schon wieder Spam-Faxe der Debcon GmbH – diesmal für RA Trebing als Insolvenzverwalter der FDUDM2 GmbH

Gestern
war es wieder soweit. Das Faxgerät quoll über, die Debcon GmbH hatte ihre
Maschine angewiesen loszulegen. Diesmal soll der Rechtsanwalt Karl-Heinz
Trebing, Frankfurt am Main, als Insolvenzverwalter der FDUDM2 GmbH, vormals als
DigiProtect bekannt, mittels „Urkunde Inkassovertrag vom 27.10.2014
die Debcon GmbH beauftragt haben.
Das
ist genauso spannend wie zweifelhaft. Bisher ist der Kollege Trebing in keinem
der von ihm angeleierten Verfahren aufgetreten oder hätte gar eine Klage
begründet.
Vielmehr
war es immer so, dass nach Abschluss des Verfahrens von Herrn Kollegen Trebing
der Beschluss des AG Frankfurt am Main im Insolvenzverfahren
810 IN 131/13
F-10-2 überreicht wurde, nach welchem die Masseunzulänglichkeit
nach § 208 InsO
festgestellt worden ist. Mit anderen Worten, die ehemals abgemahnten
Anschlussinhaber, die sich gegen den Mahnbescheid des Kollegen Trebing gewehrt
haben bleiben auch noch auf den Kosten sitzen obwohl das Verfahren gewonnen
worden ist. Und das auch noch zu Recht, eine Haftung des Insolvenzverwalters
nach § 60 InsO oder § 61 InsO soll ausscheiden
sagt der BGH. Nach BGH 02.12.2004,
Az.: IX ZR 142/03
, hat der BGH hat es nicht als Pflichtverletzung
angesehen, wenn kein Geld für die Erstattung der Kosten in einem unterlegenen
Verfahren vorhanden sei. Das sei „allgemeines Prozessrisiko“. Das hatte ich hier schon einmal erklärt.




Das
mag so sein, wer aber in Massenverfahren mit Unternehmen wie der Debcon GmbH
zusammenarbeitet, weiß vorher, dass nichts zu holen sein wird, weil er mit denen
keinen Blumentopf gewinnen kann. Und da der Beschluss des Amtsgericht Frankfurt
am Main bezüglich der Masseunzulänglichkeit vom 05.08.2014 datiert ist, dürfte
jede Tätigkeit danach, welche weitere Kosten verursacht in die persönliche
Haftung des Insolvenzverwalters fallen.
Und
selbstverständlich handelt es sich um angebliche Forderungen aus dem Jahr 2010.

Mal sehen, was die Mandanten dazu sagen werden: Abwarten oder Negative Feststellungsklage …


 


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Filesharing: AG Bingen am Rhein erlässt Versäumnisurteil gegen FDUDM2 vertreten durch Insolvenzverwalter Karl-Heinz Trebing

Das Amtsgericht Bingen am Rhein hat Versäumnisurteil gegen Herrn Rechtsanwalt Karl-Heinz Trebing, als Insolvenzverwalter über das Vermögen der FDUDM2 GmbH erlassen. War dieser doch einer Ladung zum persönlichen Erscheinen in einem Filesharing-Klageverfahren, geführt durch die U + C Rechtsanwälte, nicht  nachgekommen.


Auch die Kanzlei U + C Rechtsanwälte glänzte durch Abwesenheit. Wobei warum hätten die auch kommen sollen, haben die die Klage nach dem Widerspruch gegen den Mahnbescheid und dem Antrag auf Durchführung der mündlichen Verhandlung nicht einmal begründet.


Der Widerspruch gegen den Mahnbeschied lohnt sich somit immer.

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Filesharing: AG Bochum – Klagerücknahme von Rechtsanwalt Sebastian Wulf für FDUDM2 GmbH 2 Tage vor Termin

Rechtsanwalt Sebastian Wulf hat 2 Tage vor Termin vor dem AG Bochum eine Klage der FDUDM2 GmbH die Klage zurückgenommen. Gut es macht sich nicht gut, wenn man vor dem Hausgericht welche auf die Nase bekommt.


Schon der Mahnbescheid war falsch beantragt, versteckt sich hinter der FDUDM2 GmbH doch die unbenannte DigiProtect Gesellschaft zum Schutze digitaler Medien mbH, und die darf nach dem Beschluss des AG Frankfurt am Main, Az. 810 IN 131/13 F, nur noch vom Insolvenzverwalter Herrn Rechtsanwalt Karl-Heinz Trebing, Hanauer Landstraße 148 a, 60314 Frankfurt am Main, vertreten werden.


Darüber hat sich der Mahnbescheid aber ausgeschwiegen. Herr Kollege Trebing mag aber auch nicht wirklich auftreten, wie sich hier gezeigt hat.


Und da ich den Widerspruch gegen Mahnbescheide ja grundsätzlich mit dem Antrag auf eine durchzuführende mündliche Verhandlung verbinde musste Kollege Wulf nun Klage erheben.


Diese hat er dann der (3!) Monate nach der Landung und dem gerichtlichen Hinweis, „es fehle jeglicher Vortrag zur Grundlage des lizenzanalogen Schadens und überhaupt zur Höhe des Anspruchs, der eigentlich zu einer Schätzung erforderlich ist“ zurückgenommen.


Gut, dass ich das geahnt habe und wie immer bei Filesharingklagen vorher bei Gericht anrufe. Denn morgens um 9.00 Uhr bei einem auswärtigen Gericht zu stehen um zu erfahren, dass die Klage zurückgenommen wurde, wäre dann auch nicht witzig.