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Ferienstart in Deutschland heißt auch „Start your engines bei der Debcon GmbH

Debcon  the never ending Story, oder auch jährlich grüßt das Murmeltier. Es hat etwas gedauert, aber pünktlich zum Start der Sommerferien um kurz nach 20:00 Uhr hat die Debcon GmbH die Faxmaschine wieder angeworfen. Dabei ist der letzte Versuch noch gar nicht mal so lange her.


Und so sehen die neuen  Schreiben aus:

Ihr Zeichen: n.b.
Ihre Mandantschaft:  
Forderungsinhaberin: Debcon Debitorenmanagement und Consulting GmbH

Unser Zeichen: 000000

Sehr geehrte
Damen und Herren Rechtsanwälte,
der BGH hat nunmehr klargestellt, dass der im Rahmen der Rechtsgutverletzung
 geltend
 gemachte
Lizenzschaden nach
§ Satz 2 UrhG in Verbindung mit § 852 BGB zehn Jahre  seit  Entstehung
 geltend gemacht werden kann. Die Einrede
der Verjährung macht keinen Sinn. Auch über die Höhe des Lizenzschadens hat sich der BGH nunmehr geäußert. So sieht der BGH schon bei einem
Musikwerk einen Lizenzschaden nach Lizenzanalogie
i.H.v. 200,00 EUR für angemessen.  In Anlehnung haben sodann lnstanzgerichte bei Filmwerken einen Lizenzschaden i.H.v. mind. EUR 600,00 für angemessen geurteilt.
Aufgrund der klargestellten Rechtsposition wird hiermit der o.g. Lizenzschadenanspruch, zzgl. Verzugszinsen
gegenüber Ihrer Mandantschaft im Rahmen der bestehenden Täterschaftsvermutung namens
und in Vollmacht unserer Auftraggeberin wieder/weiter geltend gemacht
Sollte
sich Ihre Mandantschaft wider Erwarten nicht für die Rechtsgutverletzung  verantwortlich fühlen, so bleibt auf die sekundären Darlegungslast zu verweisen, wonach
konkret zur Situation
zum Verletzungszeitpunkt vorzutragen
ist, wer als erlaubter Nutzer,
folglich Täter ohne Wissen Ihrer Mandantschaft in Betracht kommt Es besteht Nachforschungspflicht. Der bloße Verweis
auf mögliche Zugriffe
Dritter ist nicht ausreichend. Dies gilt auch bei Familienanschlüssen mit mehreren möglichen
Anschlussnutzern.
Mit Verweis
auf neuerliche Urteile
der lnstanzgerichte, nicht zuletzt vom 30.03.2017 des AG Oldenburg
(AZ 4 C 4486/16 (VI)) wurde geurteilt, dass Anschlussinhaber selbst dann, wenn diese aber auch der Familienbund die Tat bloß abstreiten, für Jedwede Urheberrechtsverletzung die über deren Internetanschluss erfolgt
ist, haftbar zu machen sind.
Im Rahmen der aktuellen Entwicklung hinsichtlich Verjährung und Höhe von Lizenzschadenansprüche schlagen
wir Ihrer Mandantschaft, namens und in Vollmacht unserer
Auftraggeberin vor, den o.g. Lizenzschaden durch Zahlung einer Vergleichszahlung iHv. EUR 400,00 unverzüglich, jedoch
bis spätestens zum
07.07.2017 hier eingehend vollständig abschließend zu erledigen.
Sollte Ihrer
Mandantschaft eine Einmalzahlung aufgrund einer wirtschaftlichen schlechten Situation nicht
möglich
sein, sind wir namens und in Vollmacht
unserer Auftraggeberin bereit,
nach Prüfung entsprechender Belege
eine Ratenzahlung von monatlich EUR 40,00, beginnend mit dem 07.07.2017, zu bestätigen.
Abschließend bitten wir Sie, dieses Schreiben
an Ihre Mandantschaft zwecks Rücksprache weiterzuleiten und erwarten Ihre gefällige Stellungnahme bis zum 05.07.2017.

Mit freundlichen Güßen


Debcon GmbH

Fazit:
Ich mag es ja grundsätzlich, wenn Gegner die Rechtsprechung kennen, aber dann sollte diese auch die komplette kennen und nicht nur Bruchstücke davon.

Ich mag es aber nicht, wenn jede dahergelaufene Inkassobude meint jahrelang wahllos Faxe durch die Gegend zu schicken, in der irrigen Annahme bei Angeboten, die mal rauf mal runter gehen, würde irgendwer zuschlagen. Erst Recht solche Abgemahnten, die fachanwaltlich vertreten sind.

Immer noch gilt, und auch oder ganz besonders im Urheberrecht oder speziell im Filesharing: Wer eine Forderung geltend machen will muss diese besitzen und beweisen. Bloße Behauptungen reichen nämlich nicht.

Und meine Erfahrungen mit Klagen der Debcon sind so, sprich Negative Feststellungsklage gegen de Debcon, oder so, gut da hat der ehemalige Geschäftsführer der Debcon GmbH, Rechtsanwalt Sebastian Wulf geklagt, aber vorher hat die Debcon den Mandanten jahrelang geschrieben. 

Die bisherigen Klagen der Debcon GmbH gegen Mandanten der IT-Kanzlei Gerth hat die Debcon hierhier und hier verloren bzw. wurde die Klage zurückgenommen.


Und nun kommt das obige Schreiben und ich überlege ob mein Mitarbeiter des Monats zum Einsatz kommen soll oder ich nach Bottrop schreibe, dass ich mich ganz besonders auf diese Klagen freue.



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Zum Vatertag schreibt die Debcon GmbH mal wieder so, als ob ….

Debcon  the never ending Story, oder auch jährlich grüßt das Murmeltier. Es hat etwas gedauert, aber pünktlich am Vorabend des Feiertages um kurz nach 20:00 Uhr hat die Debcon GmbH die Faxmaschine wieder angeworfen. 

Und so sehen diese Schreiben aus:

Ihr Zeichen: n.b.
Ihre Mandantschaft:  
Forderungsinhaberin: Debcon Debitorenmanagement
und Consulting GmbH
Unser Zeichen: 883086
Sehr geehrte Damen und Herren
Rechtsanwälte,

nach Überprüfung des Forderungskontos
Ihrer Mandantschaft wurde festgestellt, dass der berechtigte 
Anspruch, auch und gerade trotz der
Tendenz der aktuellen Rechtsprechungen unbezahlt ist.
Mit Verweis auf neuerliche Urteile,
nicht zuletzt vom 30.03.2017 des AG Oldenburg (AZ 4 C 4486/16 (VI)) wurde
richtig geurteilt, dass Anschlussinhaber selbst dann, wenn sie – aber auch der Familienbund
– die Tat abstreiten, für jedwede Urheberrechtsverletzung die über deren Internetanschluss
erfolgt ist, haftbar zu machen sind. Hier verweisen wir wiederholend auf
sämtliche vorausgegangenen Schreiben in denen wir mehrfach darauf hingewiesen
haben, dass das bloße Bestreiten nicht ausreicht.
Ihre Mandantschaft hat im Rahmen der
sekundären Darlegungslast konkret zur Situation im Verletzungszeitpunkt
vorzutragen, wer als Täter der Tat in Betracht kommt. Er ist zu Nachforschungen
verpflichtet. Der bloße Verweis auf mögliche Zugriffe Dritter ist nicht ausreichend.
Dies gilt auch bei Familienanschlüssen mit mehreren möglichen Anschlussnutzern.
Nach dem BGH, der sich konkret zu dem Lizenzschaden geäußert hat, hat nun auch das
Amtsgericht einen konkreten Lizenzschadenersatz von mindestens EUR 600,00 bei
einem Filmwerk geurteilt. Auch ein Gegenstandswert von TEUR 8 sieht das Amtsgericht
für angemessen.
Wie sicherlich bekannt ist, macht die
Debcon Debitorenmanagement und Consulting GmbH den sog. 
Lizenzschaden geltend. Aufgrund der
zehnjährigen Verjährungsfrist (vgl. BGH Urteil Az. 1 ZR 48/15) können wir Ihrer
Mandantschaft nachfolgenden fairen Vergleich anbieten um die Angelegenheit ein
für alle Mal zum Abschluss zu bringen:
Ihre Mandantschaft zahlt unverzüglich,
jedoch bis spätestens zum 02.06.2017
einen Betrag in Höhe von EUR 200,00
hier eingehend – auf unser u.a. Konto unter Angabe des Aktenzeichens.
Sollte eine Einmalzahlung aufgrund
wirtschaftlicher Situation nicht möglich sein, sind wir gerne bereit, nach Prüfung
entsprechender Belege eine Ratenzahlung von monatlich EUR 40,00, beginnend mit
dem 02.06.2017, zu bestätigen. Dieser Bestätigung bedarf es allerdings
individuell nach Prüfung der 
eingereichten Unterlagen. Diese
reichen Sie sodann bitte auch fristgerecht bei uns ein.

Abschließend bitten wir Sie, dieses
Schreiben an Ihre Mandantschaft zwecks Rücksprache weiterzuleiten und erwarten
Ihre gefällige Stellungnahme bis zum 02.06.2017.
Mit freundlichen Güßen

Debcon GmbH

Fazit:
Ich mag es ja grundsätzlich, wenn Gegner die Rechtsprechung kennen, aber dann sollte diese auch die komplette kennen und nicht nur Bruchstücke davon.

Ich mag es aber nicht, wenn jede dahergelaufene Inkassobude meint jahrelang wahllos Faxe durch die Gegend zu schicken, in der irrigen Annahme bei Angeboten, die mal rauf mal runter gehen, würde irgendwer zuschlagen. Erst Recht solche Abgemahnten, die fachanwaltlich vertreten sind.

Immer noch gilt, und auch oder ganz besonders im Urheberrecht oder speziell im Filesharing: Wer eine Forderung geltend machen will muss diese besitzen und beweisen. Bloße Behauptungen reichen nämlich nicht.

Und meine Erfahrungen mit Klagen der Debcon sind so, sprich Negative Feststellungsklage gegen de Debcon, oder so, gut da hat der ehemalige Geschäftsführer der Debcon GmbH, Rechtsanwalt Sebastian Wulf geklagt, aber vorher hat die Debcon den Mandanten jahrelang geschrieben. 

Die bisherigen Klagen der Debcon GmbH gegen Mandanten der IT-Kanzlei Gerth hat die Debcon hierhier und hier verloren bzw. wurde die Klage zurückgenommen.


Und nun kommt das obige Schreiben und ich überlege ob mein Mitarbeiter des Monats zum Einsatz kommen soll oder ich nach Bottrop schreibe, dass ich mich ganz besonders auf diese Klagen freue.

Aber ganz sicher wird es in einem Fall zu einer Klage meinerseits kommen, denn wer Klagen zurücknimmt und die Summe dann trotzdem weiter einfordert muss wohl nach dem Prinzip „Lernen durch Schmerzen“ geheilt werden.
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Debcon GmbH – die Phasen der Untätigkeit werden länger, dafür die Forderungsbegründungen immer kreativer

Rechtsanwalt
Sebastian Wulf darf nicht mehr als Geschäftsführer mitspielen, da dauert es
wohl länger mit dem Anschmeißen der Faxmaschine. Wobei unterschrieben hat er trotzdem.

Aber dann kommen wieder neue Begründungen für die angeblichen
Forderungen.

Ursprungsaktenzeichen
: PiPaPo
lnkassonummer:
33333
Ihr
Aktenzeichen : 12000
Ihre
Mandantscheft:
Forderung:
EUR 250,00
Sehr
geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,
der
entstandene Restschadensersatzanspruch aus § 102 Satz 2 UrhG, § 852 BGB und
konkludent wohl unstreitig erlangtem Gebrauchsvorteils wird hiermit zu Recht im
Wege der Zahlung einer o.g. fiktive Lizenzgebühr (Lizenzschaden) nach
Lizenzanalogie verlangt. Dieser Anspruch verjährt in zehn Jahren . Zuletzt wurde
die bereits durch uns vor dem Amtsgericht Itzehoe vertretene und durch das Gericht
bestätigte Rechtsansicht, dass das Urteil des Bundesgerichtshofes vom 27. 10.2011
(dortiges Az . 1 ZR 175/ 10) auch auf den Lizenzschadenersatzanspruch anwendbar
ist, durch das Landgericht Berlin (dortiges Az. 15 S 29/ 14) in einem anderen Verfahren
ebenso bestätigt.
Im
Zuge einer schnellen kaufmännischen und kostenunauffälligen Gesamterledigung
bieten wir folgenden – zeitlich
befristeten
– Vergleich an:
Vergleich
zu 999999
Zwischen
XX
und YY AA
und
der
Debcon
Debitorenmanagement und Consulting GmbH, Raiffelsenstr. 23 in 46244 Bottrop
Herr/Frau
XX und YY zahlt bis zum 00.00.2016 einen Vergleichsbetrag von EUR 25,18. Auf den
Differenzbetrag von EUR 224.82 wird bei pünktlicher Zahlung in voller
Höhe verzichtet.

Sämtliche
wechselseitigen Ansprüche und angefallenen Kosten (Rechtsanwalt- und Gerichtskosten)
sowie Zinsen , werden mit Zahlung des Vergleichsbetrages in Höhe von EUR 25,18
abschließend und vollständig erledigt. Bei fristgerechter Zahlung und Rücksendung
dieses, durch Sie ausgefüllte, Vergleichsdokument per Mail, Fax oder per Post, gilt
das Angebot als angenommen und verbindlich vereinbart.


Wir warten mal ab, was nun passiert.
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Debcon GmbH Es ist zum Verzweifeln – zum xten Mal im gleichen Fall angeschrieben für 59,85 €

Wieder mal ein neues Schreiben mit einem neuen Angebot.

Ursprungsaktenzeichen: TTB 999999 KS
Ihr Aktenzeichen: 13xxx
Ihre Mandantscha!t: xxx yyyy
Gesamtforderung: EUR 318,34
Bottrop, den 26.04.2016
Akt. Z.: 989898
Bitte stets angeben
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir wissen, dass Ihre Mandantschaft wie auch uns der
berechtigte lnkassoauftrag immer wieder beschäftigt, wenn nicht sogar
finanziell belastet.
Wir geben Ihrer Mandantschaft heute mit anliegendem
Vergleich die Gelegenheit, den Fehler der o.g. gerichtssicher protokolierten
Urheberrechtsverletzung aus der Vergangenheit vergleichsweise zu bereinigen,
unter Berücksichtigung
einer sogenannten anwendbaren Härtefallregelung den
Rechtstreit zu beenden und folglich ein für alle Mal reinen Tisch
zu machen.
Vergleich zu 989898
Zwischen
xxx yyyy Besondere Straße in Berlin Berlin
und der
Debcon Debitorenmanagement und Consulting GmbH,
Raiffeisenstr. 23 In 46244 Bottrop
Herr/Frau xxx yyyy zahlt bis zum OB.05.201 Beinen
Vergleichsbetrag von EUR 59,85.

Auf den Differenzbetrag von EUR 258,49 wird bei
pünktlicher Zahlung in voller Höhe verzichtet. Sämtliche wechselseitigen
Ansprüche und angefallenen Kosten (Rechtsanwalt- und Gerichtskosten) sowie
Zinsen, werden mit Zahlung des Vergleichsbetrages in Höhe von EUR 59,85 abschließend
und vollständig erledigt. Bei fristgerechter Zahlung und Rücksendung dieses,
durch Sie ausgefüllte, Vergleichsdokument per Mail, Fax oder per Post, gilt das
Angebot als angenommen und verbindlich vereinbart.

Was mich daran verzweifeln lässt?
Die Geschichte dahinter:


Die Debcon hatte das letzte Angebot im Oktober 2015 geschickt und davor schon beim Amtsgericht Hagen am 24.10.2013 einen Mahnbescheid beantragt, auf den Widerspruch wurden sie dann in die Klage gezwungen. Diese hat die Debcon dann nach diesem Intermezzo mit dem Vergleichsangebot  zurückgenommen. Und auch meine Kosten auf dem KFB schon beglichen.


Und daher  wird wieder einmal Zeit für meinen Mitarbeiter des Monats.



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Debcon GmbH – lange gewartet nun kommt das neue Angebot „Debconswitch – Aus MEHRFACH wird jetzt EINFACH“

Debcon  the never ending Story, oder auch täglich grüßt das Murmeltier.  
Es wird wieder einmal Zeit für meinen Mitarbeiter des Monats.


Denn die Debcon GmbH mit Sitz in Bottrop, deren Geschäftsführer der Kollege Rechtsanwalt Sebastian Wulf ist, welcher gerne mal unter Jur-Law tätig wird, macht meinem Mandanten ein überragendes Angebot.


Das allein würde schon für schmunzeln sorgen; was dem Schreiben aber das gewisse Etwas gibt ist, dass es sich um diesen Mandanten handelt, welcher erst mit Mahnbescheiden des RA Trebing überzogen worden ist um dann 24 Stunden vor den 3 Terminen die Klagen vor dem AG Bielefeld zurückzunehmen.


Und nun kommt der Kollege auf den Fall zurück, just in dem Moment in dem die Kostengrundentscheidung gegen den Kläger zugestellt worden ist.


Und es handelt sich leider nicht um die gleichen Aktenzeichen, sonst gäbe es keinen Blogbeitrag, sondern 3 negative Feststellungsklagen für das AG Bielefeld.


Es handelt sich um angebliche neue Fälle. Ok um Fälle, die in dem damaligen Drohschreiben 3 Tage vor Termin bereits erwähnt wurden. Aber gut, nun das überragenden Angebot:


Debconswitch – Aus
MEHRFACH wird jetzt EINFACH



Gesamtforderung:
EUR 4.346,69
Sehr
geehrte Damen und Herren,
auf Grund der stetig steigenden Kosten, wie
Bearbeitungskosten und Zinsen möchten 
wir Ihnen – angespornt durch die hohen
Nachfragen in unserem Kunden- Service- Center – 
nach reichlicher Überlegung
und Rücksprache mit unserer Auftraggeberin, 
sowie unter Berücksichtigung der
gegen Sie bestehenden Forderungen, 
folgende Angebote vorstellen.



Debconswitch L
Debconswitch M
Debconswitch S
Ab einem
Gesamtforderungsvolumen von EUR 800,00 haben Sie die Gelegenheit,
die gegen Sie bestehenden o.g. Forderungen durch eine Zahlung von
10 x EUR 60,00 ab spätestens dem 02.05.2016 wegzufertigen.
Optional bieten wir Ihnen an.
die gegen Sie bestehenden o.g. Forderungen durch eine Einmalzahlung von
EUR 500,00 bis spätestens zum 02.05.2016 abschließend zu erledigen.
Ab einem
Gesamtforderungsvolumen von EUR 1.500,00 haben Sie die Gelegenheit,
die gegen Sie bestehenden o.g. Forderungen durch eine Zahlung von
20 x EUR 60,00 ab spätestens dem 02.05.2016 wegzufertigen.
Optional bieten wir Ihnen an,
die gegen Sie bestehenden o.g. Forderungen durch eine Einmalzahlung von
EUR 800,00 bis spätestens zum 02.05.2016 abschließend zu erledigen.
Ab einem
Gesamtforderungsvolumen von EUR 3.000,00 haben Sie die Gelegenheit,
die gegen Sie bestehenden o.g. Forderungen durch eine Zahlung von
30 x EUR 60,00 ab spätestens dem 02.05.2016 wegzufertigen.
Optional bieten wir Ihnen an,
die gegen Sie bestehenden o.g. Forderungen durch eine Einmalzahlung von
EUR 1.200,00 bis spätestens zum 02.05.2016 abschließend zu erledigen.


In Ihrem Fall
bedeutet dies für Sie die mögliche Teilnahme an Debcon switch zu
unserem
Produktpaket
„L
und
ein
Verzicht von rund EUR
2.546,69 auf die gegen
Sie bestehende Gesamtforderung.
Sie zahlen lediglich 30 x EUR 60,00 ab spätestens dem 02.05.2016 und fortlaufend
zum
02. eines Monats oder
leisten eine Einmalzahlung
i.H.v. EUR 1.200,00
bis
spätestens zum 02.05.2016 und die Angelegenheiten zu den o.g.
Aktenzeichen
sind mit nur einer Zahlung erledigt.
Bei fristgerechter
Zahlung bis spätestens zum 02.05.2016 gilt dieses Angebot
als angenommen und
verbindlich vereinbart. Einer weiteren Bestätigung bedarf es hierbei nicht.
Ihre
Vorteile:
             
 keine weiteren
Verzugszinsen
             
 keine weiteren
Kosten (Rechtsanwalts- u. Gerichtskosten)
             
 schnelle
unbürokratische Abwicklung und Entschuldung aller o.g. Forderungen
Bei Fragen und/oder
rechtlichem Einwand setzen Sie sich bitte mit unserem Kundencenter
unter der
für Sie kostenlosen Rufnummer 0800 / 100 39 39 in Verbindung und erörtern Sie
diese dort.



Verwendungszweck
bei Zahlung:
Debconswitch- XYZ D09999/D09998/D09997



Grüßen





 Der Mandant wird das Angebot lieben!








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Filesharing: AG Bielefeld – Klagerücknahme von Rechtsanwalt Sebastian Wulf für FDUDM2 GmbH 24 Stunden vor Termin, nachdem er Tage vorher noch eine Drohkulisse aufgebaut hatte.

Rechtsanwalt Sebastian Wulf hat heute und damit 24 Stunden  vor 3  Terminen vor dem AG Bielefeld drei Klagen des Rechtsanwaltes Karl-Heinz Trebing als Insolvenzverwalter der FDUDM2 GmbH die Klage zurückgenommen, für welche er im Juni 2015 Mahnbescheide beantragt hatte. Ich hatte hier berichtet.

Das allein wäre ja nichts besonderes ist das ja de Regel bei dem Kollegen  Sebastian Wulf, der weder selber auftritt, noch Verfahren für den Rechtsanwalt Karl-Heinz Trebing zum Ende führt. Aber auch Kollege Trebing tritt nicht auf, wie sich hier gezeigt hatte.

Was die Sache aber so lustig wie bitter macht, ist die Tatsache, dass der Kollege per Fax von Freitag Nachmittag um 15:50 Uhr mit Fristsetzung auf Montag Mittag 12:00 Uhr mit Rechtsausführungen warum denn nun nach BGH – Tauschbörse I, II, III alles anders sei, die Rücknahme meiner Widersprüche gegen die Mahnbescheide und außergerichtliche Vergleichsvorschläge erwartete.

Gut, dass der BGH nichts zur Verjährung gesagt hat war dem Kollegen Wulf wohl entgangen und auch, dass man Klagen gegen einen Täter nicht mal eben umwandeln kann in Störer auch.

Und auch aus seiner Mutter und Lebensgefährtin hat dann Kollege Wulf schnell mal Kinder gemacht und das sei ja auch strafrechtlich bei den abgemahnten Pornofilmen ein Problem.

Aber Tage vorher so auf die „Kacke zu hauen“ um dann kurz vor Toresschluss den „Schwanz einzuziehen“ trägt nicht gerade dazu bei den Kollegen ernst zu nehmen.

Immerhin habe ich ja noch einen weiteren Termin morgen vor dem AG Bielefeld unter Beteiligung des Kollegen zu führen. Auch Filesharing, mal sehen wer da für den Kollegen auftritt.


Aber erstmal muss ich mich darum kümmern wer denn nun die Kosten für die drei Verfahren zu tragen hat, denn ich weiß schon jetzt, was die Gegenseite vortragen wird – Masseunzulänglichkeit.


Aber  wie hier und hier schon geschrieben ist es zumindest zweifelhaft, ob nicht entweder Rechtsanwalt Sebastian Wulf oder Rechtsanwalt Karl-Heinz Trebing für die Kosten der geführten Prozesse haften müssen, denn spätestens seit dem Beschluss des Amtsgericht Frankfurt am Main bezüglich der Masseunzulänglichkeit vom 05.08.2014 mussten beide wissen, dass es keine Kohle gibt um die Prozesskosten für obsiegende Gegner auszukehren.

Und dies ist nach meiner Auffassung ein Fall des  § 826 BGB. 

Hier ist die Rechtsprechung des BGH  (BGHZ 148, 175, 183) zu Grunde zu legen. Danach kann ein Kläger sittenwidrig handeln, wenn er gegen den anderen Teil in zumindest grob leichtfertiger Weise ein gerichtliches Verfahren einleitet und durchführt, obwohl er weiß, dass der bedingte gegnerische Kostenerstattungsanspruch ungedeckt ist. 

Und gerade wenn wie momentan massenweise Prozesse geführt werden, kann sich keiner der Beteiligten auf der Klägerseite hinter §§ 6061 InsO verstecken.

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Wenn die Debcon den Brief an mich „Mit vorzüglicher Hochachtung“ beendet ….

könnte ich mich ja eigentlich beleidigt fühlen. Aber dafür ist in der Zeit „zwischen den Jahren“ einfach kein Platz.

Es gilt vielmehr der Satz – „Getroffene Hunde bellen“. Wobei ich nicht weiß oder gar unterstellen will, ob und dass da in Bottrop Hunde am Werk sind, denn das Schreiben ist unterzeichnet worden von Debcon GmbH – allg. Sachbearbeitung – .

Wobei ein wenig müsste ich mich auf schon aufregen, denn die BDSG-Auskunft, die ich verlangt habe und die dann an meinen Mandanten und mich in Kopie geschickt wurde ist unterzeichnet „Mit freundlichen Grüßen“.

Soll mir das was sagen? Stehe ich gar auf einer roten oder schwarzen Liste?

Ach ich frage den Kollegen Sebastian Wulf einfach am 28.01.2016, wenn ich dem innerhalb von 60 Minuten vor dem AG Bielefeld gleich 4mal gegenüber stehe. Wenn er denn kommt. Bisher kam er ja nie selbst. Aber die Strecke Bottrop – Bielefeld ist ja gar nicht mal so weit.

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Sie ist wieder da – Debcon erwacht aus Sommerpause, hat ein neues Logo und schmeißt das Faxgerät an

Ich hatte darauf gewartet: Mon Cherie ist zurück und steht wieder im Ladenregal, die mutigen und fleißigen Bauer suchen wieder ihre Frauen da durfte doch eines nicht fehlen – genau die Faxe aus Bottrop.

Und die Inkassobude namens Debcon GmbH mit dem Geschäftsführer Rechtsanwalt Sebastian Wulf liefert wie erwartet, aber auch überraschend.

Die Firma hat sich ein schönes neues Logo gegeben, man könnte fast sagen – modern. Leider sind die Texte nicht überarbeitet worden, dafür aber die Bandbreite der geforderten Summe. Bei den mir heute zugegangenen 13 Schreiben variiert diese zwischen 75,00 € und 395,00 €, wobei die Summe von 195,00 € als angebliche Forderung des Rechtsanwalt Karl-Heinz Trebing als Insolvenzverwalter der FDUDM2 GmbH überwiegt. Was ich von diesen angeblichen Forderungen halte, habe ich hier beschrieben.

Und was schreiben die nun?

Unter der Überschrift:
Wichtige Information
über die weitere Vorgehensweise bei den Schulden Ihrer Mandantschaft

– der geneigte Leser fragt sich, welche Schulden? folgt dann dieses Elaborat:

Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,

Ihre Mandantschaft hat noch genau zwei Möglichkeiten, wie der laufende Rechtsstreit beendet
werden kann:

1.) Sie macht reinen Tisch und zahlt ohne weitere kostenverursachenden Maßnahmen
außergerichtlich einen Betrag von 195,00 €bis zum 26.10.2015 – hier eingehend-.

2.) Sie wartet das für sie mit erheblichen Kosten (Gesamtforderung, zzgl. Zinsen,
Rechtsanwalts- und Gerichtskosten) wenn auch erst nach Abschluss des Verfahrens
verbundene, bevorstehende gerichtliche Verfahren (Mahnbescheid bis hin zum streitigen
Verfahren) ab.

Ob der Rechtsstreit noch in 2015 für Ihre Mandantschaft günstig außergerichtlich oder ggf. ab
Ende Dezember 2015 und folglich abschließend in 2016 gerichtlich beendet werden wird,
entscheidet Ihre Mandantschaft ab Zustellung dieses Schreibens eigenverantwortlich.

Es wird keinen wie von Ihrer Mandantschaft wahrscheinlich erhofft Forderungsverzicht in
voller Höhe geben.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Wulf

Debcon GmbH

Besonders fällt auf, dass Pornos scheinbar teurer sind 395,00 €, also ganz im Gegensatz zur gängigen Rechtsprechung, aber Debcon-eigene Forderungen mit 75,00 € vergleichsweise billig sind.

Ich bin gespannt auf die Klagebegründung für die angebliche 75,00 €-Forderung

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Unfassbar – die Debcon hat mich wohl vergessen – ich sollte mich beschwerden

Unfassbar! Landauf und Landab berichten Kolleginnen und Kollegen von den neuen kreativen Ergüssen aus
dem Hause der Debcon GmbH aus Bottrop.
Der Aufmacher soll die Überschrift tragen:
„Verjährung für Lizenzschaden 10 Jahre“.
Solche Schreiben liegen mir nicht vor. Und dabei bin ich sonst
immer mit dabei, wenn es solch tolle Schreiben gibt.

Ob die da meine Mandanten und mich vergessen haben?
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Lernresistent oder die Debcon und die Umgehung des gegnerischen Rechtsanwaltes

Über die unterschiedlichsten Ansinnen und Methoden der Debcon habe ich hier schon mehrfach berichtet oder mich ausgelassen bzw. mich über die Anstiftung zum Verstoß nach § 12 BORA aufgeregt.


Und mir dafür böse Mails aus dem Hause der Debcon GmbH eingefangen.


Aber was soll man schreiben, wenn man dort in Bottrop, Witten oder wo auch immer einfach nichts dazulernen will?


Was bedeutet es denn wohl, wenn der Fachanwalt aus Oerlinghausen den Widerspruch am 08.06.2015 gegen den Mahnbescheid so formuliert:


In der
Mahnsache
ABC  ./. XYZ
  1. lege ich
    Namens und im Auftrag des Schuldners,
    XYZ Widerspruch gegen den Mahnbescheid wegen des gesamten Anspruchs ein;
  2. beantrage ich
    die Abgabe an das im Mahnbescheid bezeichnete Amtsgericht Pattensen – Peine – Paris;
  3. zeige ich
    dann die Vertretung des Beklagten an und 
    beantrage Termin
    zur mündlichen Verhandlung zu bestimmen, in dem ich beantragen werde:
    Die Klage wird abgewiesen;Der Kläger trägt die Kosten des Rechtsstreits;Das Urteil wird wegen der Kosten für vorläufig vollstreckbar erklärt.


Bedeutet dies, der Mandant möchte noch einmal direkt angeschrieben werden und sich mit der Debcon außergerichtlich rumschlagen?

NEIN, das heißt es nicht.

Also lieber Herr Kollege Sebastian Wulf warum dann noch einmal ein Bettel-Droh-Brief?


Habt Ihr dort bei der Debcon
A. zu viel Zeit?
B. zu viel Geld?
C. einfach nur Langeweile?
C. oder wollt Ihr mit solchen Schreiben beeindrucken?

Man beachte auch die gesetzte Frist. Also meinen Mandanten wird die Debcon GmbH mit dem Schreiben nicht beeindrucken können. Mal sehen ob das Gericht schon ein Aktenzeichen hat.