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Redtube: 36.000 verschickte Abmahnungen in wenigen Tagen und 600.000 € auf einem Schweizer Konto

Während heute bekannt wurde, dass ein Berliner
Rechtsanwalt als „Beschuldigter in hiesigem Verfahren wegen
Anstiftung oder Beihilfe zur falschen Versicherung an Eides statt“ in einem Wirtschaftstrafverfahren bei der Staatsanwaltschaft Köln geführt werde, berichtet Golem heute, das in der Abmahnwelle des ehemaligen Rechtsanwalts Thomas Urmann wegen Streaming von Pornos der Seite Redtube, von den geplanten 45.000 Abmahnungen tatsächlich 36.000 Stück verschickt worden seien und noch ehe die negative Berichterstattung starten konnte satte 600.000 € auf eine Schweizer Bankkonto geflossen seien.
Meine Mandanten konnte ich gänzlich davor bewahren auch nur einen Cent in Richtung Schweiz oder Urmann + Collegen zu überweisen.
Wieso aber nun die Kanzleidurchsuchungen und der Beschuldigtenstatus des Kollegen Daniel Sebastian?
Der Kollege hatte das
Landgericht Köln mittels eines sehr dünnen Gutachtens  und einer wohl falschen Versicherung an Eides statt (Verfahren anhängig) dazu bewogen hatten, die IP-Adressen von Redtube-Nutzern
ermitteln zu können. Das Landgericht Köln hat seine Ansicht zur Herausgabe der
Nutzerdaten inzwischen revidiert und die Blase ist geplatzt.
Die Kanzlei Urmann + Collegen gibt es nicht mehr; der Namensgeber hat seine Zulassung zurückgegeben und nun trifft es wohl auch den Wegbereiter der Abmahnungen.
Es bleibt spannend.
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Redtube-Pornostreaming und kein Ende – Durchsuchung bei Berliner Rechtsanwalt Daniel Sebastian

Heise berichtet heute, dass die Kölner Staatsanwaltschaft nach einer zeugenschaftlichen Durchsuchung der Kanzleiräume des Berliner Rechtsanwalts Daniel Sebastian diesen vom Zeugen zum Beschuldigten aufgewertet hat.


Neben dem ehemaligen Rechtsanwalt Urmann könnte es nun auch einem weiteren Rechtsanwalt an die Wäsche gehen.


Vielleicht ist das ein Grund dafür, dass der Abmahnanwalt Daniel Sebastian in letzter Zeit nicht groß in Erscheinung getreten ist.


Also bleibt als Fazit, dass das viele schöne Geld nicht wirklich glücklich macht.